Liposuktion

Liposuktion ist der Fachbegriff für Fettabsaugung, und gilt als Schönheitsoperation bei der Fettzellen unter der Haut abgesaugt werden. Die Absaugung selbst findet nur an bestimmten Stellen mit Kanülen statt.


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Tumeszenzanästhesie nennt sich die derzeit häufigste Methode zur Liposuktion. Dabei spritzt man einen halben bis mehrere Liter eines Gemisches aus sterilem, isotonen Wasser, einem Betäubungsmittel, Natriumbicarbonat, sowie meist auch etwas Kortison in das Unterhautfettgewebe. Dies soll eine Betäubung von 18 Stunden sicherstellen, und die Fettzellen stabilisieren um sie anschliessend leichter herauslösen zu können. Etwa 30 Minuten dauert es bis sich die Flüssigkeit im Fettgewebe gleichmässig verteilt hat, und die Betäubung ihre volle Wirkung entfalten kann.

Durch kleine Einschnitte in der Haut wird die direkte Verbindung zum Fettgewebe hergestellt. Die Absaugung selbst erfolgt durch Spezialkanülen und maschinellen Saugpumpen. Der durchschnittliche Durchmesser einer Kanüle beträgt 3 bis 8 mm. Mikrokanülen mit einem Durchmesser von 1–2,5 mm werden für aufwendige Eingriffe verwendet.

Mikrokanülen lassen ein präzises Arbeiten zu. Ein weiterer Vorteil der Mikrokanüle liegt in einem schonenden Eingriff. Kanülen mit einem grösseren Durchmesser garantieren ein schnelles Arbeiten, und verkürzen so die Dauer der Absaugung.

Nach dem Eingriff muss ein Kompressionsmieder angelegt werden. Mit diesem Mieder muss man die nächsten 4 bis 6 Wochen leben.